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Progesteron und seine Wirkung auf den Organismus

Progesteron wird im menschlichen Körper aus Cholesterin hergestellt und dient als Synthesebasis fast aller Hormone. Es spielt bei der Fortpflanzung, der Wärmeproduktion und für eine normale Funktion des Immunsystems und verschiedener Drüsen (unter anderem auch der Schilddrüse) eine wesentliche Rolle. Biokompatibles natürliches Progesteron wird in drei Syntheseschritten aus Pflanzenfetten hergestellt und kann nicht patentiert werden. Deshalb sind fast alle Progesteronprodukte im Arzneimittelsektor chemisch verändert, sind nicht rezeptorakzeptabel und können dann vom Körper nur schlecht genutzt und abgebaut werden.

Bei der Frau wird im Ovar nach der Monatsblutung während der Follikelreifung Östrogen produziert. Nach dem Eisprung am 14. - 16. Tag stellt das zurückbleibende Corpus Luteum täglich 10 – 15 mg Progesteron her. Falls es zur Einnistung des Eis in die Gebärmutter kommt, steigt die Progesteronproduktion auf 300mg pro Tag. Auch der männliche Organismus produziert Progesteron. Unter anderem wird aus diesem Hormon Testosteron und Kortison synthetisiert. Es hat im Gegensatz zum Östrogen keine geschlechtsspezifische Wirkung. Dies erkennt man daran, dass die Entwicklung der männlichen oder weiblichen Körpermerkmale und Geschlechtsorgane unabhängig vom hohen Progesteronspiegel während der Schwangerschaft erfolgt.

Bei vielen Menschen besteht heutzutage ein Östrogenüberschuss und ein Progesteronmangel. Ursache ist die zunehmende Umweltverschmutzung mit Benzolen und deren Produkten. Diese Benzole kumulieren besonders in den Drüsen und führen nach Dr. Lee in der darauffolgenden Generation zu degenerierten Ovarien bzw. Hoden (hauptsächlich nach dem 30. Lebensjahr). Die Hormone wirken innerhalb der Zellen und ihr Benzolring dient als Schlüssel, um in die Zelle zu gelangen. Viele Umweltgifte, die aus Kohlenwasserstoffen bestehen, enthalten ebenfalls einen Benzolring und führen zu einer kompetitiven Hemmung an den Hormonrezeptoren der Drüsenzellen. Zu diesen Giften gehören Insektizide, Herbizide (Glyphosat) und Kunststoffe in Dämm-, Verpackungsmaterialien, Autos und im Wohnungsbereich. Das führt zu einer Kumulation von benzolhaltigen Toxinen in den Drüsenzellen und zur Krebsentstehung. Am häufigsten entstehen deshalb Erkrankungen und Krebsgeschwulste in den Drüsen der weiblichen Brust (Mammatumore), der Eierstöcke, der Gebärmutter, des Gehirns (Melatonin- und Serotoninproduktion), des Darmes (90% der Serotoninproduktion), der Prostata, des Pankreas (Amylase, Lipase und Insulinproduktion), der Schilddrüse und der Nebennierenrinde. In den letzten Jahren konnten Forscher in Frankreich den Nachweis erbringen, dass Glyphosat das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken. Zahlreiche Funktionseinschränkungen der Drüsen gehen den Krebserkrankungen voraus. So wurden bei Untersuchungen in Deutschland bei Männern zu über 80% eine verminderte Zahl und Beweglichkeit der Spermien beobachtet. Auch die Infertilität der Frauen hat massiv zugenommen.

Therapie
In den 90er Jahren empfahl Dr. Lee die transdermale (durch die Haut) Zufuhr von natürlichem Progesteron bei Männern und Frauen. Er hatte beobachtet, dass Progesteron die Knochenmasse innerhalb von 2 – 3 Jahren um ca. 15% erhöht, vor fibrozystischer Mastopathie (Degeneration des Bindegewebes der Brust) und Brustkrebs schützt, Fett in Energie umwandelt, anti-spastisch in den Gefäßen wirkt und daher vor Herzinfarkt schützt. Außerdem stimuliert Progesteron andere Drüsen wie Schilddrüse und Pankreas, wirkt durch Stimulation des Immunsystems gegen Tumoren und wirkt antidepressiv und psychisch ausgleichend. Progesteron sollte generell bei unerfülltem Kinderwunsch angewandt werden. Nach meiner Erfahrung wirkt Progesteron zusammen mit Palmbeerenextrakt günstig bei Prostatavergrößerungen und -entzündungen. Dem bisherigen medizinischen Glauben, Testosteron sei ursächlich für die Prostatavergrößerung, widerspricht, dass junge Männer keine Prostatavergrößerung kennen (höchster Testosteronspiegel) und über 65jährige Männer immer weniger Testosteron produzieren.

Dr. Lee wandte sich gegen jede Östrogentherapie, da um 2000 generell nur mit synthetischen Östrogenen therapiert wurde und drei große Studien gezeigt hatten, dass vermehrt Tumore in den weiblichen Geschlechtsorganen entstanden. Es besteht jedoch ein erheblicher Unterschied zwischen den synthetischen und den naturidentischen Hormonen. So entdeckte Dr. Volker Rimkus, dass naturidentische Östrogene und naturidentisches Progesteron vor Erkrankungen und insbesondere Krebserkrankungen schützen. Beispielsweise sind die Östrogene bei der Schwangerschaft um das 300fache, die Progesterone um das 30fache erhöht und je häufiger eine Frau schwanger ist, desto seltener erkrankt sie an Tumoren in den Sexualorganen. Dr. Rimkus entwickelte in Zusammenarbeit mit Pharmazeuten die Möglichkeit der oralen Zufuhr der bioidentischen Hormone. Dazu werden die Hormone mikronisiert (10 – 20 Mikrometer) und in einer Fettemulsion gelöst. Sie gelangen deshalb vom Dünndarm direkt in die Lymphe und von da zu den Drüsenzellen ohne vorher die Leber passieren zu müssen und dort abgebaut zu werden. Der Vorteil der zusätzlichen Östrogengabe besteht in folgenden Wirkungen: Cardio-vasculäre Protektion (Schutz vor Herzinfarkt), erhöhte Fertilität, Stimulation des Haarwachstums auf dem Kopf, Erhalt von Libido und Potenz, bessere Neurotransmitterfunktion (Gedächtnis), Schutz der Hirnzellen vor Toxinen und damit vor Demenz, Schutz vor Altersdepression, Regulation des Fettstoffwechsels mit evtl. Gewichtsabnahme und Fänger freier Radikale.

Besteht bei einer Frau der Wunsch nach einer Hormonbehandlung und sprechen ihre Symptome für ein Hormondefizit, so werden zu Beginn der Behandlung die Hormonspiegel von Östradiol, Progesteron und FSH, evtl. auch von Vitamin D und Testosteron bestimmt. Danach wird die Dosis der Hormone in den Kapseln bestimmt. Zu Beginn der Wechseljahre gibt man bei alleinigem Progesteronmangel (ab 35 Jahre nachlassende Progesteronproduktion bei fehlendem Eisprung) eine reine Progesteronkapsel. Bei der Frau in der Postmenopause ist dann eine fixe tägliche Kombination eines Östrogen-Gestagenpräparates notwendig. Eine Kontrolle der Hormondosis sollte nach zwei bis drei Monaten erfolgen, um eine eventuell nötige Dosisanpassung vornehmen zu können. Grundsätzlich sollte zu Beginn der Behandlung eine gynäkologische Untersuchung erfolgen.


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