Clostridien

Akute Clostri­di­en­in­fek­tio­nen wer­den beson­ders im Som­mer durch Wass­er oder durch ver­dor­bene Nahrungsmit­tel über­tra­gen. Sie führen zu Bauchkrämpfen, Übelkeit und zu stark riechen­den wäss­ri­gen Durch­fällen. Im Kranken­haus brechen sie häu­fig nach Antibi­otikather­a­pi­en aus. Man unter­schei­det mehrere Arten von Clostri­di­enerregern. Clostrid­i­um per­frin­gens (Wund­fieber) oder Cl. sep­ticum spie­len in mein­er Prax­is keine Rolle. Vorherrschend sind die Clostrid­i­um bot­u­linum Infek­tio­nen. Da sie vor­wiegend sub­klin­isch ver­laufen, wer­den sie schul­medi­zinisch höchst sel­ten diag­nos­tiziert. Das pro­duzierte Gift Bot­u­lin wirkt läh­mend auf die Darm­be­we­gung, sodass mit zunehmenden Alter immer mehr Men­schen unter ein­er Darmträgheit lei­den. Wegen ihrer Affinität zu den Ner­ven heften sie sich auch an die Hirn­ner­ven, so dass diese durch die resul­tierende Untätigkeit atro­phieren und degener­ieren. Als Resul­tat ergeben sich eine schle­ichend pro­gres­sive Demenz und Mor­bus Alzheimer. Zahlre­iche ältere Men­schen lei­den auch unter ein­er soge­nan­nten Reizblase bzw. ein­er Harninkon­ti­nenz. Auch diese geht meis­tens auf eine chro­nis­che Clostrid­i­um bot­u­linum Infek­tion zurück. Bei der nervlichen Blasen­funk­tion sprechen wir von ein­er soge­nan­nten para­dox­en Inner­va­tion. D.h. der Schließ­muskel ist in Ruhe z.B. nachts im Vagus, damit wir uns nicht ein­nässen. Leichte Ner­ven­reizun­gen die durch eine sich langsam fül­lende Blase entste­hen, führen zur Öff­nung des Schließ­muskels und damit zum Einnässen. 

Selb­st Kinder kön­nen sich beim nor­malen Geburtsvor­gang durch den Kon­takt mit dem müt­ter­lichen Stuhl mit Clostri­di­en infizieren. Dies nen­nt man dann Mega­colon bzw. Mor­bus Hirschsprung. 

Meine Diagnostik bei Clostridien

Bei der Unter­suchung des Darmes mith­il­fe des RACs find­et sich häu­fig eine 70 bis 80 prozentige Abwe­ichung des Mag­net­feldes über dem Rek­tum, dem Sig­moid, etwas gring­gr­a­di­ger über dem Colon descen­dens und je nach Erkrankungss­chwere auch noch über dem Colon trans­ver­sum. Auch über dem Dün­ndarm lässt sich in den meis­ten Fällen eine entzündliche Mag­net­feld­ab­we­ichung durch Clostri­di­en nach­weisen. Die über 60 Jähri­gen sind zu über 50% durch Clostri­di­en infiziert.

Therapie

Der Dick­darm wird bei einem 70kg schw­eren Patien­ten durch Ein­läufe mit 100ml kol­loidalem Gold behan­delt. Dies sollte ca. 8 – 10 mal mor­gens nach dem Stuhl­gang erfol­gen. Am vorheri­gen Tag sollte nach­mit­tags bzw. abends nur noch eine Suppe zu sich genom­men wer­den. Eine beglei­t­en­den Dün­ndarmerkrankung sollte mit 2 mal 30ml kol­loidalem Gold oral behan­delt wer­den. Anschließend kann nach ein­er Behand­lungspause bei ein­er bak­teriellen Darm­fehlbe­sied­lung für 4 Tage 2 mal 40 ml kol­loidales Sil­ber emp­fohlen wer­den. Zum Dar­mauf­bau emp­fiehlt sich anschließend die Ein­nahme von Bifidus Bak­te­rien und Lactobazillen.